Mittwoch, 16. Oktober 2019

Sets zur Geburt

Im Moment bin ich quasi im Suppenbecherrausch. Der Phantasie und Möglichkeiten sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. So habe ich hier mal ein paar Sets zur Geburt erstellt, bestehend aus einem dekorierten Becher und einer passenden Karte. 


Die verschiedenen Quadrate und den süßen Elefant* habe ich mit der Bigshot* gestanzt. Der Stempel ist von Stampin Up.


Die Rosette habe ich mit der Cameo* geschnitten. Das Label habe ich mit dem Studio-Programm selbst erstellt passend zu einer Stanze von Stampin Up. Wellenkreis, Wellenoval und die Herzchengirlande* wurden mit der Bigshot* gestanzt.
In dem Becher kann man wunderbar Kleinigkeiten, wie Schnuller, Babybody, Mützchen oder Säckchen verpacken.





Ich hätte übrigens aus einer Sammelbestellung noch einige Becher abzugeben. Wenn jemand Interesse hat, kann er sich gerne per Mail bei mir melden.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Dekorativ bemalter Holzpfahl

Ich wollte etwas Farbe in meinen Garten bringen. Natürlich wollte ich selbst kreativ werden und es solte nicht zu teuer sein. Ich habe mir einen Rundholzpfahl aus dem Baumarkt besorgt. Eckige Zaunpfähle waren mir zu teuer, obwohl es auch seinen Reiz hätte, wenn man jede Seite anders gestaltet. Zum Bemalen könnte man Acrylfarbe verwenden. Sie braucht aber etwas länger zum Trocknen und muss auch noch lackiert werden. Ich habe mich daher für meine Molotowstifte* entschieden, die ich eigentlich zum Bemalen von #küstensteinen verwende. Sie sind sehr ergiebig, trocknen extrem schnell und sind wetterfest.





Donnerstag, 10. Oktober 2019

Erkältungsnotfallkit - die Anleitung -

Ich bin schon wieder mitten in den Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte in diesem Jahr. Wie jedes Jahr verkaufe ich aber auch kleine Mitbringsel, die nicht weihnachtlich sind. Dazu gehören unter anderem auch die immer wieder beliebten Erkältungsnotfallkits.


In der Facebook-Gruppe Kunst & Kreativ- Rabatt & Bastelgruppe hatte ich vor ein paar Tagen einen Beitrag dazu gepostet und wurde direkt nach den Maßen gefragt. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich dazu noch gar keine Anleitung geschrieben habe. Und hier ist sie nun:

Als Füllung benötigt Ihr eine kleine Schachtel Hustenbonbons (Ich habe meine von Aldi, ggf. müssen sonst die Maße angepasst werden), ein Pocket-Päckchen Taschentücher und einen Beutel Tee oder heiße Zitrone.

Ihr benötigt dafür einfarbigen Cardstock oder Fotokarton mit folgenden Maßen:

Für den Umschlag:
30,5 x 8 cm gefalzt bei 10 / 12,4 / 23,4 / 25,8 cm

Für die Einschübe:
15,6 x 7,8 cm gefalzt bei 5,2 / 7,3 / 12,5 / 14,6 cm
16 x 7,8 cm gefalzt bei 5,5 / 7,5 / 13 / 15 cm

Bitte wundert Euch nicht über die krummen Maße. Sie kommen noch aus der Zeit, in der nur mit Lineal und Falzbein gearbeitet habe. Ich hatte die Maße ziemlich genau auf die Bonbons und Taschentücher abgestimmt, damit nichts rutscht. Für die meisten Falzarbeiten arbeite ich jetzt mit dem Scorpal*.

Die Klebelaschen bei den beiden kleinen Teilen, habe ich etwas angeschrägt.

Außerdem benötigt Ihr Designpapier in folgenden Maßen:

Für den Umschlag:
7,5 x 10,5 cm
7,5 x 9 cm
7,5 x 4,2 cm

Für die Einschübe:
7,3 x 5 cm
7,3 x 4,7 cm

Für das Täschchen:
8 x 15 cm gefalzt bei 7 / 14 cm (lange Seite) sowie 1 cm (kurze Seite)

Bei den ersten fünf Posten habe ich die Ecken abgerundet. Der letzte Posten ergibt die kleine Tasche für den Teebeutel. Auf der einen Seite muss ein Teil abgeschnitten werden, so dass die Klebelaschen entstehen. Das sollte dann wie folgt aussehen:

Die Tasche dann zusammenkleben. Hierfür solltet Ihr unbedingt guten flüssigen Papierkleber nehmen. Ich verwende zur Zeit den Tacky Glue von Aleene*.
Von der Tasche scneide ich dann die obere Kante schräg ab, damit man den Teebeutel besser herausziehen kann.
Die kleinen Stücke Cardstock werden dann mit dem Designpapier beklebt und gelocht. Ich nehme zum Lochen meine Crop-a-dile*, weil man mit wenig Kraftaufwand auch dickere Materialien punktgenau lochen kann.
Die Einschübe dann zusammenkleben,
ein Stück Schleifenband durch beide Löcher ziehen
die Bonbonschachtel reinschieben und das Band oben zusammenknoten. Passt auf, dass das Band nicht zu kurz ist, sonst wird es schwer, oben einen Knoten zu machen. Das gleiche macht ihr dann mit den Taschentüchern.
Den aüßeren Umschlag ebenfalls mit Designpapier bekleben und dabei zwei Stücke Schleifenbänder als Verschluss mit einkleben. Diese fixiere ich immer erst mit doppelseitigem Klebeband* und klebe dann das Designpapier drüber.
Dann werden die Einschübe aufgeklebt. Bitte nur den unteren Teil mit Kleber versehen, weil man sonst die Pakete nicht mehr rausziehen kann.
So sollte das ganze dann von innen aussehen.
Das Schild habe ich einfach in Word erstellt und mit der Bigshot* ausgestanzt.
Ich hoffe, diese Anleitung ist gut verständlich. Über konstruktive Kritik in den Kommentaren würde ich mich freuen.

Sonntag, 25. August 2019

Ich bin Kreativ-Botschafterin

Seit noch nicht all zu langer Zeit gibt es bei Facebook eine Gruppe namens Kunst & Kreativ - Rabatt und Bastelgruppe. Dort kann man in erster Linie seine Werke zeigen. Dort gibt es aber auch regelmäßig Rabattaktionen und Gewinnspiele. Diesmal wurden drei Kreativ-Botschafter gesucht, die ein Produktpaket von Edding testen und dann natürlich auch behalten dürfen. 

Ich hatte mich mit drei möglichen Projekten beworben. Ein Stuhl und ein Zeitschriftensammler, um die Permanentprays von Edding mit den von mir sonst verwendeten Kreidefarben zu vergleichen. Die Stifte wollte ich mal auf Steinen ausprobieren im Vergleich zu Molotow-Markern. 

Ich würde tatsächlich ausgewählt und durfte mir mein Paket bei Kunst & Kreativ in Heide/Wesseln abholen. 
In dem Paket enthalten waren vier Dosen Permanentspray in Pastelltönen, ein Paket Feinliner ebenfalls in Pastelltönen, ein kleiner Block mit Designpapier, ein Kaffeebecher, ein Krimskramstäschchen, Minzbonbons und diverse Anleitungen.
Am meisten haben mich die Permanentsprays interessiert. Rein optisch sehen die Dosen aus wie riesengroße Eddingmarker. Sie haben einen Inhalt von 200 ml.
Da ich den direkten Vergleich zu Kreidefarbe herstellen wollte, habe ich den Ständer und den Stuhl vorher nur entstaubt und gründlich abgewischt.
Das Spray sollte man nur in gut belüfteten Räumen oder im Freien verwenden. Da wir keine Garage oder Werkstatt haben, musste ich noch auf gutes Wetter warten, damit ich in unerem Garten arbeiten konnte. Es empfiehlt sich trotzdem, den Arbeitsbereich großflächig z.B. mit Folie abzudecken.

Für den Stuhl hatte ich mir das grüne Spray ausgesucht. Kräftig geschüttelt und.....NICHTS ging. 
Ist ja auch kein Wunder! Der Sprühknopf ist durch einen Sicherungsring gesichert. Dieser muss erst entfernt werden. Und dann konnte es endlich losgehen.
Leider musste ich feststellen, dass eine Dose nicht für einen ganzen Stuhl ausreicht. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass man aus ca. 25 cm Abstand sprühen soll. So geht natürlich rechts und links viel Farbe verloren. Ich bin mir sicher, dass man auf einer größeren Fläche wunderbare gleichmäßige Ergebnisse hinbekommt.
Da der Stuhl nicht halb fertig bleiben sollte, ich aber auch keine zweite Dose kaufen wollte, habe ich mich entschlossen, den Rest mit hellblau anzusprühen. Zum Abschluss habe ich dann nochmal grob mit hellblau über den gesamten Stuhl gesprüht. So hat der Stuhl jetzt ein ganz tolles Farbspiel. Leider ist das auf den Bildern nicht so schön zu sehen. 
Die Sitzfläche habe ich auch neu bezogen. Den Stoff hatte ich bereits zu Hause und auch schon für einen anderen Stuhl verwendet. Ursprünglich handelt es sich dabei um Bettwäsche, die ich beim "Schweden" in der Fundgrube ergattert habe. Zum Beziehen des Stuhles nutze ich übrigens einen handelsüblichen Handtacker*.
Absolut unschlagbar ist die Trocknungszeit des Sprays. Nach wenigen Minuten ist die Farbe staubtrocken und nach einer halben Stunde bereits durchgetrocknet. Außerdem muss sie nicht nochmal überlackiert werden. Sie hält super auf dem Holz und übrigens auch auf meinen Fingern.

Bei der Verwendung von den Sprays ist es ratsam, alte Klamotten zu tragen. Eine Maske für Mund uns Nase sollte man auf jeden Fall tragen, da das Spray sehr die Atemwege reizt. 
Nach dem Sprayen sollten die Werkstücke noch etwas länger draußen auslüften. Die Farbe stinkt auch nach zwei Stunden noch ziemlich stark, so dass Kopfschmerzen vorprogrammiert sind. Wir haben beide Teile über Nacht draußen ausdünsten lassen.


  
 Für den Zeitungsständer habe ich dann die gelbe Farbe benutzt. Leider hat auch hier eine Dose nicht ausgereicht. Dadurch ist die Farbe jetzt an einigen Stellen etwas ungleichmäßig. Aber auf jeden Fall sieht er besser aus als vorher.
 
 
Mein Fazit: Die Permanentsprays lassen sich sehr gut verarbeiten und sind auf größeren, zusammenhängenden Flächen sicherlich sehr ergiebig. Für meine Möbelstücke sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Der Untergrund sollte sauber und trocken sein. Es hält ohne Probleme auf glatten Oberflächen. Holz muss nicht angeschliffen werden. Man sollte aber in Betracht ziehen, glatte Untergründe mit der Universalgrundierung* von Edding zu grundieren. Ich habe darauf verzichtet, weil es im Testpaket nicht enthalten war.
 Ich persönllich mag meine Kreidefarben lieber. Sie sind viel ergiebiger und somit auch günstiger. Sie stinken nicht und können wunderbar in geschlossenen Räumen verwendet werden. Ich kann mit Ihnen deckend malen oder auch lasierend wenn man sie mit Wasser verdünnt. Leere Spraydosen können nur noch entsorgt werden und sind eigentlich sogar Sondermüll. Die Dosen von Kreidefarbe kann ich noch prima weiterverwenden als z.B. Pinselständer oder auch mit Krimskrams befüllt. 
In puncto Trocknungsdauer ist Kreidefarbe allerdings klar unterlegen. Außerdem muss Kreidefarbe noch mit Wach soder Lack versiegelt werden.

Die Feinliner in Pastelltönen wollte ich eigentlich zum Bemalen von #Küstensteinen ausprobieren. Sie wirken auf Steinen aber eher wie dünne Wasserfarben und sind so kaum zu erkennen.


Ich habe mich daher entschlossen, sie zum Ausmalen von Stempelabdrücken auszuprobieren. Zum Bestempeln nehme ich immer Karteikarten von Exacompta*, da sich diese auch hervorragend zum Colorieren mit Aquarellstiften eignen. Das Ergebnis ist okay. Ich hatte aber gerade auch kein farblich passendes Motiv parat.
Die Stifte sind außerdem mit Wasser vermalbar, können also auch zum Aquarellieren genutzt werden. Zum Vermalen habe ich einen Wassertankpinsel* genutzt. Mit ein bißchen Übung kann man sicher tolle Ergebisse erzielen.
Der Designpapierblock hat eine Größe von DIN A6 und ist damit auch super zum Basteln von Grußkarten geeignet. Allerdings befanden sich darin auch Anleitungen und Vorlagen für Handlettering. Das wollt eich schon länger mal ausprobieren.
Das ist gar nicht so einfach, aber Übung macht den Meister.
Vielen Dank an das Team von Kunst & Kreativ für diese wunderbare Möglichkeit, neue Produkte auszuprobieren.




Sonntag, 18. August 2019

Hexagon Explosionsbox

Schon vor längerer Zeit habe ich mir vorgenommen eine Hexagonexplosionsbox zu basteln. Es fehlte nur immer der passende Anlass. Gestern waren wir dann zum Geburtstag bei einer Freundin eingeladen und ich habe mich endlich mal drangesetzt. Die Box ist zwar sehr aufwendig und man benötigt recht viel Papier, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. 
Die Einzelteile habe ich mit der Cameo* geschnitten. Die Datei ist von Ilaria Tobler. Leider hat sie keine eigene Seite, so dass ich sie nicht verlinken kann. Sie hat die Datei bei Facebook in der Gruppe Wir sind Plottergö(h)ren - Kleine göhre Design zur Verfügung gestellt. 
Die Sprüche sind von Kleine Göhre Design* aus der Datei Total retro. Sie sind mit der Print & Cut Funktion der Cameo* entstanden. 
Ich habe Papiere von Stampin Up und Action verwendet. 


Mittwoch, 14. August 2019

Trauerkarten

Sterben gehört nunmal zum Leben dazu. Ich musste in letzer Zeit zu mehreren Beerdigungen. Teilweise waren die Verstorbenen noch viel zu jung. Die Trauerkarten habe ich natürlich selbst gebastelt.
Der Baum*  und die Pusteblumen sind mit der Bigshot* gestanzt. Die Stempel sind von Stampin Up.



Montag, 12. August 2019

Unser Hochzeitsgästebuch

Auf jeder Hochzeit gibt es ein Gästebuch. Es wird herumgereicht und irgendwann bleibt es irgendwo an einem Tisch liegen und am Ende haben sich bei weitem nicht alle Gäste eingetragen. 
Ich persönlich gebe es immer erstmal weiter, um dann bei den Vorschreibern auf Ideensuche zu gehen. Was das angeht bin ich wirklich unkreativ und ich weiß, dass das sehr vielen Gästen so geht.
Und seien wir doch mal ehrlich! Wer hat sich das Gästebuch seiner Hochzeit mehr als einmal angeschaut? Es liegt nachher in irgendeiner Schublade und verstaubt. 
 Wir wollten daher ein anderes Gästebuch haben. Es sollte etwas sein, wo nach Möglichkeit jeder einen kleinen Gruß, Zeichnung oder auch nur seine Unterschrift hinterlässt und das dann irgendwo nett in Szene gesetzt werden kann.
Wir haben also einen kleinen Tisch aufgebaut mit entsprechenden Utensilien. Ich habe aus Tonkarton in verschiedenen Farbtönen mit der Cameo* Herzen ausgeschnitten, die dann von den Gästen einseitig (!!) beschriftet werden sollten.
 Trotz einer eindeutigen Ansage meinerseits und dieses aufgestellten Schildes haben einige Gäste wohl das "einseitig" überlesen und überhört oder einfach vergessen. So dass doch teilweise beide Seiten beschriftet wurden.
Das ist wirklich schade, denn leider kann man immer nur eine Seite der Herzen lesen. 
Ich habe die Herzen mit Hilfe des Scorpals* in der Mitte gefaltet und dann in einem großen Ribbarahmen* angeordnet.
Die Schrift habe ich mit der Cameo* aus Vinylfolie geschnitten und aufgeklebt. Das Gästebuch hängt jetzt in unserem Wohnzimmer und wir können uns immer wieder darüber freuen.