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Sonntag, 14. August 2022

Nachhaltige Geschenkbeutel

 NAchaltigkeit und Müllvermeidung sin daktuell ziemlich hoch im Kurs.

Ich habe deshalb diese selbst genähten Geschenkbeutel mit in mein Programm aufgenommen. 

Die sind aus 100 % Baumwolle und somit waschabr. Sie können immer wieder verwednet werden. Außerdem habe ich immer zwei verschiedene Muster verwendet, so dass die Beutel wendbar sind und so für verschiedene Anlässe genutzt werden können. 

Je nach Größe des Geschenks  bindet man sie mit einem Schleifenband entweder zu einem Säckchen oder als Päckchen.

 

Ich habe drei verschieden Grüßen im Angebot. In den kleinen Beutel passen Kleinigkeiten, wie z.B. Seife oder eine Tüte Süßigkeiten.
Die mittlere Größe passt super für Taschenbücher und in den großen Beutel passt schon ein Karton in Päckchengröße.



Zu diesem Zweck habe ich mir dann auch Textiletiketten mit meinem Logo anfertigen lassen.


 Wenn Ihr Interesse an den Säckchen habt, dann schreibt mir gerne eine Email.

Wenn Ihr solche tollen Säckchen selbst nähen wollt, könnt Ihr auch super Baumwollstoffe aus abgelegter Kleidung wiederverwenden. Das macht es dann noch nachhaltiger.

Freitag, 12. Februar 2021

Abschminkpads -zero waste-

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag zum Thema Upcycling/Recycling und Resteverwertung.

Im Laufe der Zeit haben sich hier bei mir viele kleine Reste von Baumwollstoffen angesammelt. 

Aus dem grauen Ankerstoff* habe ich schon Gardinen und für das Wohnmobil und Schnutenpullis genäht.
Aus dem Blümchenstoff habe ich vor Jahren ein Kleid für Katharina genäht.
Aus dem blauen Ankerstoff* wurde eine Tasche und der lila Punktestoff wurde zu einem Schal.
Für die Rückseite habe ich Frottee von einem Bademantel genutzt. 


Ja, ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache, mit einem Stoff aus abgelegter Kleidung im Gesicht rumzuwischen. Aber seien wir doch mal ehrlich! 
Wir reden hier ja nicht von abgetragenen Unterhosen oder Socken!

Dieser Stoff ist so oft gewaschen worden, dass er sicherlich nicht mehr mit Schadstoffen belastet ist. Höchstens durch das Waschmittel, das genutzt wurde. Natürlich wurde der Stoff auch vor dem Vernähen nochmal bei 60 Grad gewaschen. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht unhygienisch.
Mittlerweile werden selbst von großen Firmen Shirts aus Recyclingstoffen angeboten. Na okay, da wisst ihr nicht was drin ist oder was es früher mal war.....

Trotzdem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob er die Pads nutzen möchte oder nicht.
Ich habe da gar kein Problem damit und kommuniziere deshalb auch ganz offen, dass es mal ein Bademantel war. Ich könnte das natürlich verschweigen, würde das aber wiederum unfair meinen Kunden gegenüber finden.
Ich finde es jedenfalls schade, noch nutzbare Stoffe wegzuwerfen, wenn man noch was daraus machen kann. 

Ich habe Stoffstücke mit den Maßen 8 x 10 cm zugeschnitten und rechts auf rechts zusammengenäht. Dann die Ecken abgeschnitten und gewendet. Dann nochmal rundherum abnähen und dabei gleich die Wendeöffnung schließen.

Bei solchen Dingen muss ich mich als Gewerbetreibender natürlich auch an die Textilkennzeichnung halten. Laut Verordnung reicht aber eine sogenannte globale Kennzeichnung auf der Verpackung, Ich muss also nicht jedes Pad einzeln etikettieren.
Ich habe mir mit dem Studio-Programm meiner Cameo* Banderolen erstellt, die ich dann natürlich auf Recyclingpapier gedruckt habe. 


Über Euer Feedback würde ich mich natürlich freuen!

 

Samstag, 7. November 2020

Leseknochen

Schon zu Beginn der Coronazeit hatte ich meine Kiste mit alten Jeanshosen herausgeholt und diverse schon lange geplante Projekte umgesetzt. Dazu gehörte auch ein Leseknochen. Das Schnittmuster habe ich mir aus dem Netz heruntergeladen. Er ist ganz einfach zu nähen. Zum Ausstopfen habe ich die Füllung aus einem alten Kisten verwendet.

Weil der Knochen auch dekorativ sein sollte, habe ich noch schnell den Anker und das Wort "Auszeit" mit meiner Cameo* aus Flexfolie geschnitten und mit der Transferpresse* aufgepresst.


 Inzwischen habe ich schon mehrere davon genäht und verschenkt. Der Leseknochen kann als Buch- oder Tablettstütze verwendet werden oder auch als Nackenstütze zu Hause oder im Auto.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Gugelhupf im Garten

Wer hatte das nicht auch schon mal? 
Bei der beschichteten Backform hat sich die Beschichtung  gelöst und ist damit nicht mehr zum Backen geeignet.Zum Wegwerfen fand ich sie allerdings zu schade und so stand sie schon ein paar Tage ungenutzt auf meiner Terrasse herum.
Eines schönen Nachmittag kam dann man mein Mann auf die glorreiche Idee, dass sie doch evtl. auf unseren bemalten Deko-Pfahl passen könnte.

Das haben wir dann auch gleich ausprobiert und sie passte wie angegossen. Ich habe die Backform dann noch mit meinen Molotow-Stiften* angemalt und mit Frühlingsblumen bepflanzt.




Freitag, 15. Mai 2020

Tischläufer Recyclingprojekt


Alte Jeanshosen eignen sch hervorragend für Recyclingprojekte. Ich habe die letzten Jahre die ausrangierten Jeanshosen der Kinder gesammelt. Besonderen Wert habe ich dabei darauf gelegt, dass schöne Gesäßtaschen vorhanden sind, um daraus Notizbücher zu fertigen.
Durch den Corona-Lockdown hatte ich jetzt endlich mal Zeit, mich mal wieder mit meiner Nähmaschine zu befassen.
Schon lange stand auf meiner To-Do-Liste ein Tischläufer, den ich aus alten Jeanshosen nähen wollte. Ich habe dafür ausschließlich die Hosenbeine verwendet und bewusst Jeans mit verschiedenen Farbnuancen ausgewählt.
Für die Rückseite habe ich einen Rest Bettwäsche verwendet. Kommt Euch der Stoff bekannt vor? Richtig! Damit habe ich auch schon einen Stuhl neu bezogen.
Zugeschnitten habe ich alle Stoffe mit Rollenschneider* und Patchworklineal. Extra dafür habe ich mir auch eine neue große Schneidematte* zugelegt.

Um einen schönen Kantenabschluss zu haben, habe ich ebenfalls aus einem alten Bettbezug ein breites Schrägband selbst hergestellt.
Ganz wunderbar funktionieren dafür übrigens Schrägbandformer*.




Sonntag, 25. August 2019

Ich bin Kreativ-Botschafterin

Seit noch nicht all zu langer Zeit gibt es bei Facebook eine Gruppe namens Kunst & Kreativ - Rabatt und Bastelgruppe. Dort kann man in erster Linie seine Werke zeigen. Dort gibt es aber auch regelmäßig Rabattaktionen und Gewinnspiele. Diesmal wurden drei Kreativ-Botschafter gesucht, die ein Produktpaket von Edding testen und dann natürlich auch behalten dürfen. 

Ich hatte mich mit drei möglichen Projekten beworben. Ein Stuhl und ein Zeitschriftensammler, um die Permanentprays von Edding mit den von mir sonst verwendeten Kreidefarben zu vergleichen. Die Stifte wollte ich mal auf Steinen ausprobieren im Vergleich zu Molotow-Markern. 

Ich würde tatsächlich ausgewählt und durfte mir mein Paket bei Kunst & Kreativ in Heide/Wesseln abholen. 
In dem Paket enthalten waren vier Dosen Permanentspray in Pastelltönen, ein Paket Feinliner ebenfalls in Pastelltönen, ein kleiner Block mit Designpapier, ein Kaffeebecher, ein Krimskramstäschchen, Minzbonbons und diverse Anleitungen.
Am meisten haben mich die Permanentsprays interessiert. Rein optisch sehen die Dosen aus wie riesengroße Eddingmarker. Sie haben einen Inhalt von 200 ml.
Da ich den direkten Vergleich zu Kreidefarbe herstellen wollte, habe ich den Ständer und den Stuhl vorher nur entstaubt und gründlich abgewischt.
Das Spray sollte man nur in gut belüfteten Räumen oder im Freien verwenden. Da wir keine Garage oder Werkstatt haben, musste ich noch auf gutes Wetter warten, damit ich in unerem Garten arbeiten konnte. Es empfiehlt sich trotzdem, den Arbeitsbereich großflächig z.B. mit Folie abzudecken.

Für den Stuhl hatte ich mir das grüne Spray ausgesucht. Kräftig geschüttelt und.....NICHTS ging. 
Ist ja auch kein Wunder! Der Sprühknopf ist durch einen Sicherungsring gesichert. Dieser muss erst entfernt werden. Und dann konnte es endlich losgehen.
Leider musste ich feststellen, dass eine Dose nicht für einen ganzen Stuhl ausreicht. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass man aus ca. 25 cm Abstand sprühen soll. So geht natürlich rechts und links viel Farbe verloren. Ich bin mir sicher, dass man auf einer größeren Fläche wunderbare gleichmäßige Ergebnisse hinbekommt.
Da der Stuhl nicht halb fertig bleiben sollte, ich aber auch keine zweite Dose kaufen wollte, habe ich mich entschlossen, den Rest mit hellblau anzusprühen. Zum Abschluss habe ich dann nochmal grob mit hellblau über den gesamten Stuhl gesprüht. So hat der Stuhl jetzt ein ganz tolles Farbspiel. Leider ist das auf den Bildern nicht so schön zu sehen. 
Die Sitzfläche habe ich auch neu bezogen. Den Stoff hatte ich bereits zu Hause und auch schon für einen anderen Stuhl verwendet. Ursprünglich handelt es sich dabei um Bettwäsche, die ich beim "Schweden" in der Fundgrube ergattert habe. Zum Beziehen des Stuhles nutze ich übrigens einen handelsüblichen Handtacker*.
Absolut unschlagbar ist die Trocknungszeit des Sprays. Nach wenigen Minuten ist die Farbe staubtrocken und nach einer halben Stunde bereits durchgetrocknet. Außerdem muss sie nicht nochmal überlackiert werden. Sie hält super auf dem Holz und übrigens auch auf meinen Fingern.

Bei der Verwendung von den Sprays ist es ratsam, alte Klamotten zu tragen. Eine Maske für Mund uns Nase sollte man auf jeden Fall tragen, da das Spray sehr die Atemwege reizt. 
Nach dem Sprayen sollten die Werkstücke noch etwas länger draußen auslüften. Die Farbe stinkt auch nach zwei Stunden noch ziemlich stark, so dass Kopfschmerzen vorprogrammiert sind. Wir haben beide Teile über Nacht draußen ausdünsten lassen.


  
 Für den Zeitungsständer habe ich dann die gelbe Farbe benutzt. Leider hat auch hier eine Dose nicht ausgereicht. Dadurch ist die Farbe jetzt an einigen Stellen etwas ungleichmäßig. Aber auf jeden Fall sieht er besser aus als vorher.
 
 
Mein Fazit: Die Permanentsprays lassen sich sehr gut verarbeiten und sind auf größeren, zusammenhängenden Flächen sicherlich sehr ergiebig. Für meine Möbelstücke sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Der Untergrund sollte sauber und trocken sein. Es hält ohne Probleme auf glatten Oberflächen. Holz muss nicht angeschliffen werden. Man sollte aber in Betracht ziehen, glatte Untergründe mit der Universalgrundierung* von Edding zu grundieren. Ich habe darauf verzichtet, weil es im Testpaket nicht enthalten war.
 Ich persönllich mag meine Kreidefarben lieber. Sie sind viel ergiebiger und somit auch günstiger. Sie stinken nicht und können wunderbar in geschlossenen Räumen verwendet werden. Ich kann mit Ihnen deckend malen oder auch lasierend wenn man sie mit Wasser verdünnt. Leere Spraydosen können nur noch entsorgt werden und sind eigentlich sogar Sondermüll. Die Dosen von Kreidefarbe kann ich noch prima weiterverwenden als z.B. Pinselständer oder auch mit Krimskrams befüllt. 
In puncto Trocknungsdauer ist Kreidefarbe allerdings klar unterlegen. Außerdem muss Kreidefarbe noch mit Wach soder Lack versiegelt werden.

Die Feinliner in Pastelltönen wollte ich eigentlich zum Bemalen von #Küstensteinen ausprobieren. Sie wirken auf Steinen aber eher wie dünne Wasserfarben und sind so kaum zu erkennen.


Ich habe mich daher entschlossen, sie zum Ausmalen von Stempelabdrücken auszuprobieren. Zum Bestempeln nehme ich immer Karteikarten von Exacompta*, da sich diese auch hervorragend zum Colorieren mit Aquarellstiften eignen. Das Ergebnis ist okay. Ich hatte aber gerade auch kein farblich passendes Motiv parat.
Die Stifte sind außerdem mit Wasser vermalbar, können also auch zum Aquarellieren genutzt werden. Zum Vermalen habe ich einen Wassertankpinsel* genutzt. Mit ein bißchen Übung kann man sicher tolle Ergebisse erzielen.
Der Designpapierblock hat eine Größe von DIN A6 und ist damit auch super zum Basteln von Grußkarten geeignet. Allerdings befanden sich darin auch Anleitungen und Vorlagen für Handlettering. Das wollt eich schon länger mal ausprobieren.
Das ist gar nicht so einfach, aber Übung macht den Meister.
Vielen Dank an das Team von Kunst & Kreativ für diese wunderbare Möglichkeit, neue Produkte auszuprobieren.




Dienstag, 16. Oktober 2018

Gartendeko

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Die kreative Ader liegt nunmal in der Familie. Ich kann also nichts dafür. Auch meine Mutter ist stets am Werkeln. Für sich, für mich und meine Geschwister oder auch für den einen oder anderen Markt. Jahrelang haben meine Eltern zusammen mit dem Rest des "Westhangteams" die Reinsbütteler Wiehnachtsstroot organisiert. Schon Wochen vorher wurde geplant, organisiert, aufgebaut und natürlich gewerkelt.
Da meine Eltern und auch deren Mitstreiter inzwischen ein gewisses Alter erreicht haben und keine jüngeren bereit waren, die Organisation zu über nehmen, ist es jetzt mit der Wiehnachtsstroot vorbei. 
Trotzdem kann meine Mutter es nicht lassen und tobt sich weiter unter anderem in Ihrem eigenen Garten aus. Ein tolles Exponat möchte ich Euch heute hier zeigen. Die Tür stammt aus einem alten Haus in Reinsbüttel. Die Rankgitter*  und Pfähle gibt es bestimmt im Baumarkt oder mit etwas Glück vom Sperrmüll. Zum Anmalen eignen sich hier bunte Lackfarben oder andere witterungsbeständige Farben. Dekoriert wurde weiterhin mit alten Töpfen, Pfannen und Milchkannen, einem Metallschmetterling* und Metallgeckos*.


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Herbstdeko

Diesen Stuhl hatte ich schon sehr lange bei mir stehen. Eigentlich wollte ich ihn neu polstern und dann ins Wohnzimmer stellen. Jetzt habe ich mich aber doch anders entschieden. Ich habe ihn mit Kreidefarbe von Annie Sloan angemalt, abgeschliffen und dann lackiert. Das alte Backblech hatte ich noch im Schuppen stehen. Bestückt mit Heidekraut, Kürbis, Kastien und Lampionblüten eignet es sich doch hervorragend für meine neue Herbstdeko vor der Tür.


Montag, 13. August 2018

Tischkartenhalter

Bereits im März haben meine Eltern die Goldene Hochzeit gefeiert. Bei Pinterest hatten wir Tischkartenhalter entdeckt, die man einfach aus Korken selbst basteln kann. Ich habe die Korken mit Heißkleber zusammengeklebt und dann passend zu den Einladungskarten dekoriert. Die Karten wurden dann einfach oben zwischen die Korken gesteckt.


Montag, 2. Juli 2018

Alter Stuhl im neuen Glanz

Meine Mutter hatte vor einiger Zeit diesen alten Stuhl ergattern können. Er stand jahrelang in einer Ferienwohnung in Büsum. Er war noch sehr gut erhalten und nicht durrchgesessen.
Dieser schöne Stuhl stand jetzt schon einige Wochen in unserem Flur unter der Treppe und wurde fleißig genutzt als Sitzgelegenheit beim Schuhe anziehen. So war auch ziemlich schnell klar, dass dieser Stuhl auch weiter dort stehen sollte. Allerdings habe ich ihm mittlerweile ein neues Kleid verpasst.
 
 Angemalt habe ich ihn mit der Kreidefarbe von ChicUp, die ich auf der Creativa für diesen Zweck mitgenommen hatte. So sah der Stuhl doch schon ganz anders aus. Fehlte nur noch der neue Stoff für das Sitzpolster.

Dafür habe ich den Stoff von einer Bettwäsche genutzt, die ich günstig in der Fundgrube bei IKEA gefunden habe. Jetzt ist der Stuhl doch ein echter Hingucker in der etwas dunklen Ecke.
Das Beziehen von Stuhlpolstern ist übrigens gar nicht so schwer. Ich benutze dafür einen handelsüblichen Handtacker* aus dem Baumarkt. Stoff grob zuschneiden und das Polster drauflegen. Dann rundherum auf der Unterseite festtackern.Wenn man beim Tackern das Polster etwas zusammendrückt, zieht sich der Stoff schön glatt.

Sonntag, 2. Juli 2017

Ein neuer Stuhl fürs Mädchenzimmer

Zwei dieser Stühle haben wir bei einem Lagerverkauf erstanden. Eigentlich wollte ich diesen Stuhl im Wohnzimmer haben. Meine Tochter fand ihn dann aber so schön und fragte, ob sie den nicht haben könnte in Ihrem Zimmer, da ja auch ihr Schreibtischstuhl kaputt ist.
Farblich passt er dort auch wunderbar hin.

 Ich habe den Stuhl mit Kreidefarbe* bemalt und mit anschließend gewachst. Das quadratische Schaumstoffpolster haben wir im Baumarkt gekauft, gibt es in verschiedene Stärken. Mit einem scharfen (!!) Cuttermesser habe ich das Polster dann an die Stuhlform angepasst und einen Bezug dafür genäht. Der Bezug lässt sich an der Unterseite mit zwei Druckknöpfen* öffnen und schließen, so dass man ihn problemlos abziehen und waschen kann. Den tollen Stoff habe ich übriens mal als Reststück zum Sonderpreis ergattert. Es lohnt sich, dort immermal reinzuschauen.



Sonntag, 9. April 2017

Im Norden sagt man "Moin"

Wir haben das schöne Wetter genutzt und dieses Wochenende gaaanz viel im Garten gemacht. Einer unserer Vormieter hatte die Terasse förmlich mit einer Holzwand verbaut. Diese war mittlerweile total morsch und im Winter teileweise durch den Sturm umgekippt.
Wir haben die Wand jetzt komplett rausgenommen. Es gab da auch eine Durchgangspforte, die zwar nicht mehr sooo stabil ist, aber doch zu schade zum Wegwerfen.
Ich habe sie daher in einem steingrau angemalt und als Deko vor die Tür gestellt.
Die Baumscheiben stammen von einer Eiche, die ich mit fünf Jahren selbst auf der Fensterbank gezogen habe. Die Eiche stand im Garten meiner Eltern. Leider musste Sie jetzt gefällt werden. Als Erinnerung haben meine Eltern mir die beiden Baumscheiben mitgebracht.

 Da unser kleiner Gismo sich immer selbst verbellt, wenn er sein Spiegelbild in der Scheibe sieht, musste ein Sichtschutz her. Wir hatten noch einen Rest Fensterfolie übrig, die ich mit der Silhouette Cameo* zugeschnitten habe. Den ersten Versuch konnte ich leider nicht verwenden, da ich vergessen hatte zu Spiegeln.
Hier im Norden sagt man "Moin" zur Begrüßung, egal zu welcher Tageszeit.



Dienstag, 4. April 2017

Der nächste Stuhl ist fertig

Von diesen Stühlen habe ich vor gefühlt Jahren zwei Stück vor dem Sperrmüll gerettet. Der erste steht bereits seit ein paar Monaten in meinem Wohnzimmer.
 Jetzt ist auch endlich der zweite Stuhl fertig und wird ebenfalls einen Platz an unserem Esstisch finden.
Gemalt habe ich wieder mit Kreidefarbe von Annie Sloan*. Bezogen wurde mit einem Baumwollstoff, den ich mal als Reststück zum Sonderpreis ergattern konnte.

Montag, 16. Januar 2017

Mein Taschenkalender 2017

Nachdem mein Weihnachtsgeschenk nun endlich verspätet und auch vollständig angekommen ist, konnte ich auch endlich meinen eigenen Taschenkalender für 2017 fertigstellen.
Nun wollt ihr sicher erstmal wissen, was ich denn tolles geschenkt bekommen habe?

Ich schleiche nun schon seit zwei Jahren darum herum und dann war sie zwischendurch lange Zeit ausverkauft, bzw. hier in Deutschland nicht erhältlich. Es ist die Mainsqueeze Bucheckenzange von We are memorykeepers. Die Zange ist ähnlich verarbeitet und leicht zu handhaben wie die Crop a dile.
Zufällig hatte mein Schatz sie kurz vor Weihnachten in einem Onlineshop entdeckt und bestellt.
leider hatte auch dieser Shop Lieferschwierigkeiten, so dass die Zange vor gut einer Woche endlich ankam. Leider fehlten aber die Einsätze für die Buchecken. Diese wurden dann diese Woche nachgeliefert und die Zange sofort ausprobiert. Ich bin echt begeistert.

So, nun aber zu dem Kalender. Natürlich habe ich auch diesen Kalender selbst erstellt und von Hand gebunden. Ich habe den Stoff einer alten Jeans und ein Reststück Baumwollstoff  verwendet. Als Deckel und Rückteil verwende ich immer dicke Pappe, z.B. von alten Zeichenblöcken der Kinder. Sie muss relativ fest sein, aber nicht zu dick, damit die Eyeletts noch passen. Damit die Ecken nicht so ausfransen habe ich Metallecken angebracht. In die Gürtelschlaufe kann noch ein Kugelschreiber gesteckt werden.

Die Rückseite ziert nur mein Label.
Gebunden habe ich dieses Mal mit  einer Kombination aus Coptic und Longstitch. Eine Anleitung dazu findet Ihr hier. Die langen Stiche habe ich dann mit einfachen Makramee-Knoten verknüpft.






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